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Unterrichtsmaterial

DigiBitS-Unterrichtseinheit: Berufsalltag in der digitalen Welt: Was ist Klischee, was ist Realität?

Auf einen Blick:

Klassenstufe: 7, 8, 9+

Fachbereich: Land & Leute

Fächer: Ethik/Religion/Philosophie, Sozialkunde/Sozialwissenschaft

Themen: Berufsbildung, Berufsbilder, Berufsorientierung, Stereotype

Vorkenntnisse: keine

Medien und Materialien: PC oder Tablet für jede:n SuS, Internetzugang

Zeitbedarf: 6 Schulstuden

Kosten: keine

Medienkompetenzen:InformierenProduzierenReflektieren

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DigiBitS-Unterrichtseinheit für eine klischeefreie Berufsorientierung.

Worum geht’s?
Jugendliche stehen am Ende ihrer Schulzeit vor der Herausforderung, von einer Vielzahl von Berufen und Branchen einen passenden Beruf für sich selbst zu finden. Durch die unüberschaubare Vielfalt ist diese Aufgabe alles andere als einfach. Zudem kommen medial geprägte Klischees über Berufsgruppen hinzu, die die Entscheidung für eine bestimmte Ausbildung oder ein bestimmtes Studium beeinflussen können. Was ist also Klischee, was ist Realität? Diese Unterrichtseinheit hilft Schülerinnen und Schülern dabei, Berufsstereotype zu untersuchen, einen Realitätscheck zu machen und zukunftsrelevante Medienkompetenzen zu reflektieren.

Einbindung in die pädagogische Praxis
Die Berufsorientierung ist ein wichtiger Bestandteil der Sekundarstufe I und II. Lehrkräfte spielen dabei eine große Rolle, um Jugendliche zu unterstützen und ihnen zu helfen, ihre Stärken und Interessen, aber auch ihre Ansichten zu reflektieren. Da die Schülerinnen und Schüler medial geprägt werden, ist es beispielsweise immer schwieriger, Klischee und Realität bei der Berufswahl auseinanderzuhalten. Damit Lehrkräfte diese Aufgabe gut bewältigen können, gibt es zahlreiche Materialien und Plattformen, die ebenfalls in dieser Unterrichtseinheit vorgestellt werden.

Anknüpfung an die Berufsorientierung

  • Dieses Material knüpft direkt an die Berufsorientierung an und möchte Hilfestellungen geben, eine reflektierte Berufswahl, frei von Geschlechterklischees, zu treffen. Dabei lernen die Schülerinnen und Schüler die Vielseitigkeit ihrer Perspektiven kennen und können beurteilen, welche Möglichkeiten sie wirklich haben. So kann eine umfassende Berufsorientierung gewährleistet werden.

Anknüpfung an den Sozialkunde- und Sozialwissenschaftsunterricht

  • Welche Geschlechterrollen kennen die Schülerinnen und Schüler? Mit welchen Geschlechterklischees wurden sie selbst schon einmal konfrontiert? Unterscheiden sich die Meinungen über Geschlechterklischees der Eltern von denen der Schülerinnen und Schüler? Diesen Fragen kann im Sozialkunde- und Sozialwissenschaftsunterricht nachgegangen werden. Die aktuelle Lage kann dabei analysiert werden, aber auch die historischen Entwicklungen in Bezug auf Geschlechterklischees in verschiedenen Berufsgruppen können beleuchtet werden.

Förderung der Medienkompetenz
Im Folgenden sind die Medienkompetenzbereiche der unterschiedlichen Modelle aufgeführt, die bei dieser Einheit gefördert werden.

6. Analysieren und Reflektieren 6.1 Medien analysieren und bewerten 6.1.1 Gestaltungsmittel von digitalen Medienangeboten kennen und bewerten 6.1.2 Interessengeleitete Setzung, Verbreitung und Dominanz von Themen in digitalen Umgebungen erkennen und beurteilen 6.1.3 Wirkungen von Medien in der digitalen Welt (z. B. mediale Konstrukte, Stars, Idole, Computerspiele, mediale Gewaltdarstellungen) analysieren und konstruktiv damit umgehen

6.2 Medien in der digitalen Welt verstehen und reflektieren 6.2.1 Vielfalt der digitalen Medienlandschaft kennen 6.2.2 Chancen und Risiken des Mediengebrauchs in unterschiedlichen Lebensbereichen erkennen, eigenen Mediengebrauch reflektieren und ggf. modifizieren 6.2.3 Vorteile und Risiken von Geschäftsaktivitäten und Services im Internet analysieren und beurteilen 6.2.4 Wirtschaftliche Bedeutung der digitalen Medien und digitaler Technologien kennen und sie für eigene Geschäftsideen nutzen 6.2.5 Die Bedeutung von digitalen Medien für die politische Meinungsbildung und Entscheidungsfindung kennen und nutzen 6.2.6 Potenziale der Digitalisierung im Sinne sozialer Integration und sozialer Teilhabe erkennen, analysieren und reflektieren

6.2 Medien in der digitalen Welt verstehen und reflektieren 6.2.1 Vielfalt der digitalen Medienlandschaft kennen; 6.2.2 Chancen und Risiken des Mediengebrauchs in unterschiedlichen Lebensbereichen erkennen, eigenen Mediengebrauch reflektieren und ggf. modifizieren; 6.2.3 Vorteile und Risiken von Geschäftsaktivitäten und Services im Internet analysieren und beurteilen 6.2.4 Wirtschaftliche Bedeutung der digitalen Medien und digitaler Technologien kennen und sie für eigene Geschäftsideen nutzen; 6.2.5 Die Bedeutung von digitalen Medien für die politische Meinungsbildung und Entscheidungsfindung kennen und nutzen; 6.2.6 Potenziale der Digitalisierung im Sinne sozialer Integration und sozialer Teilhabe erkennen, analysieren und reflektieren 6.3 Wertevorstellungen entwickeln, reflektieren und nutzen 6.3.1 Eigene Wertevorstellungen als Orientierungs- und Handlungsgrundlagen in der digitalen Welt entwickeln, reflektieren und nutzen

Die Konstruktion von Wirklichkeit durch Medien D: anhand eigener Medienerfahrungen zwischen medial vermittelter und realer Welt unterscheiden; exemplarisch mediale Manipulationen aus ihrer Lebenswelt erkennen und beschreiben; Vorbilder, Heldinnen und Helden sowie Idole aus den Medien beschreiben G: den Zusammenhang zwischen medial vermittelter und realer Welt beispielhaft analysieren; die Möglichkeiten und Methoden medialer Manipulation exemplarisch analysieren; Vorbilder, Heldinnen und Helden sowie Idole aus den Medien analysieren und mit der eigenen Lebenswirklichkeit vergleichen; den Einfluss von Medien auf Wahrnehmung, Wertvorstellungen und Verhaltensweisen untersuchen und bewerten Medien in Politik und Gesellschaft D: aus ihrer Lebenswelt heraus Medien als Mittel zur Herstellung von Öffentlichkeit benennen; mediale Gewalt aus ihrer Lebenswelt und ihre Wirkungen beschreiben; mediale Darstellung von Motiven der Werbung (Gesundheit, Sexualität, Mobilität u. a.) beschreiben; an aktuellen regionalen Beispielen den Einfluss von Medien auf die öffentliche Meinungsbildung beschreiben G: mediale Möglichkeiten bewusst zur altersgemäßen gesellschaftlichen Teilhabe an demokratischen Prozessen nutzen; mediale Gewalt und Gewaltdarstellungen analysieren und ihre Wirkung untersuchen; an aktuellen und historischen Beispielen den ökonomischen und politischen Einfluss von Medien(-konzernen) auf Meinungsbildungsprozesse in der Gesellschaft exemplarisch analysieren; Medien als Wirtschaftsfaktor an Beispielen untersuchen

5.1 Medienanalyse: Die Vielfalt der Medien, ihre Entwicklung und Bedeutungen kennen, analysieren und reflektieren 5.2 Meinungsbildung: Die interessengeleitete Setzung und Verbreitung von Themen in Medien erkennen sowie in Bezug auf die Meinungsbildung beurteilen 5.3 Identitätsbildung: Chancen und Herausforderungen von Medien für die Realitätswahrnehmung erkennen und analysieren sowie für die eigene Identitätsbildung nutzen 5.4 Selbstregulierte Mediennutzung: Medien und ihre Wirkungen beschreiben, kritisch reflektieren und deren Nutzung selbstverantwortlich regulieren; andere bei ihrer Mediennutzung unterstützen

5.1 Inhalte, Gestaltungsmittel, Strukturen und Wirkungsweisen von Medienangeboten und Informatiksys-temen analysieren und bewerten; 5.2 Interessengeleitete Setzung und Verbreitung medialer Inhalte erkennen und Einfluss der Medien auf Wertvorstellungen, Rollen- und Weltbilder sowie Handlungsweisen hinterfragen.

5.3 Bedeutung der Medien und digitaler Technologien für die Wirtschaft, Berufs- und Arbeitswelt reflektieren; 5.4 Potenziale und Risiken der Digitalisierung und des Mediengebrauchs für das Individuum und die Gesellschaft beurteilen

DigiBitS - Tipps zur Unterrichtsgestaltung:

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