Unser Beirat

Dr. Guido Bröckling, Ich bin Medienpädagoge und Medienkulturwissenschaftler und vertrete als Projektleiter des Büro Berlin das JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis im Projektbeirat. Mit unserer Erfahrung im Bereich der Medienpädagogik und Medienbildung möchten wir einen Beitrag zur Qualität der Materialien und zur sinnvollen Implementierung im Schulalltag leisten.

„Medienbildung an Schulen braucht Vernetzung und Kooperation mit außerschulischen Akteurinnen und Akteuren der Medienpädagogik und Medienbildung, um den Bezug zur außerschulischen medialen Lebenswelt von Schülerinnen und Schüler herstellen und aktuelle Medienentwicklungen einbeziehen zu können.“

Jacob Chammon ist als Produkt- und Projektmanager im Forum Bildung Digitalisierung tätig. Sein Aufgabenfeld liegt in der Schulleiterqualifikation.

Das Forum Bildung Digitalisierung gestaltet den digitalen Kulturwandel im Bildungsbereich. Im Zentrum der Arbeit stehen die Chancen digitaler Medien für die Schul- und Unterrichtsentwicklung. Dafür gibt das Forum Empfehlungen, erarbeitet praktische Lösungen und leistet Orientierungshilfe für schulische Veränderungsprozesse.
Nach seiner Lehrerausbildung in Dänemark arbeitete er als Autor von analogen und digitalen Lehrwerken, als pädagogischer Berater und Coach. Außerdem leitete er die Deutsch-Skandinavische Schule in Berlin. Dabei legte er den Fokus auf das digitale Lernen, u.a. richtete er an einen Makerspace ein.

„Das Handyverbot an vielen Schulen ist die größte Gefahr für die Digitalisierung deutscher Schulen!“

Melanie Endler ist Medienpädagogin im fragFINN e.V. Der Verein bietet einen geschützten Surfraum, der speziell für Kinder von sechs bis zwölf Jahren geschaffen wurde. Mit der Kindersuchmaschine fragFINN.de werden nur kindgeeignete, von Medienpädagogen redaktionell geprüfte Internetseiten gefunden.

 „Eine der grundsätzlichen Aufgaben der digitalen Bildung ist es, Kindern bereits im Grundschulalter Recherchekompetenzen im Internet zu vermitteln.“

Andreas Hackert, Medienpädagoge und Referent JIM- Netzwerk beim Landesfachverband Medienbildung Brandenburg e.V..

Die JIM- Einrichtungen bilden ein medienpädagogisches Netzwerk in Brandenburg und arbeiten eng auch mit Schulen zusammen. Der Ausbau des Netzwerkes stellt sicher, das medienpädagogische Nachfragen möglichst dicht am Nachfrageort beantwortet werden. In der Praxis hat sich die Kooperation Schule- Außerschulischer Partner bewährt.

„Als Landesfachverband Medienbildung Brandenburg verstehen wir Medienbildung als gesamtgesellschaftliche Aufgabe – von Frühkindlich bis Lebenslang. Medienbildung an Schulen kann nur gelingen, wenn die Lehrer neben funktionierender Technik auch geprüfte Unterrichtsmaterialien nutzen können, ohne immer das Rad selbst erfinden zu müssen.“

Thomas Natzel, Mathematik/Physik-Lehrer an der Bertolt-Brecht-Oberschule Berlin-Spandau, der sich schon längere Zeit für mehr digitale Medienkompetenz der Schüler interessiert.

„Endlich ein Versuch, bundesweit Hilfe und Erfahrungen zu und mit digitalen Medien zu bündeln und eine gemeinsame Plattform für die vielen Ideen und Projekte, die es bereits als Flickenteppich gibt, anzubieten.“

Michael Retzlaff, Medienpädagoge und bis zum 31.10.2017 Referatsleiter Medienbildung im LISUM Berlin-Brandenburg, Mitverfasser des Basiscuriculums Medienbildung im neuen Rahmenlehrplan für die Bundesländer Berlin und Brandenburg und Mitglied in der Länderkonferenz Medienbildung.

„Erfolgreiche Umsetzung der notwendigen Medienbildung in der Schule setzt eine strukturierte und im Kollegium abgestimmte Medienentwicklungsplanung voraus.“

Dr. Heike Schaumburg, Medienpädagogin an der Humboldt-Universität zu Berlin, wirkt im Beirat von DigiBitS mit, weil sie es sehr begrüßt, dass Lehrkräfte besser darin unterstützt werden, die Medienkompetenzen ihrer Schülerinnen und Schüler zu fördern.

„Das Problem ist weder, dass die Lehrkräfte Medienkompetenz ihrer Schülerinnen und Schüler nicht fördern wollen, noch dass sie es prinzipiell nicht können, noch dass es keine Ideen gäbe, wie man Medienkompetenzförderung und Fachunterricht sinnvoll verbinden kann. Das Problem ist, dass die vielen guten Ideen und Ansätze nicht zugänglich sind – und hier ist DigiBitS eine der sinnvollsten Initiativen der letzten Jahre – deshalb bin ich gerne im Beirat von DigiBitS dabei!“

Foto: Bernd Prusowski

Michail Siebenmorgen ist Diplom Sozialpädagoge und leitet das Medienkompetenzzentrum Steglitz-Zehlendorf in Berlin. Er ist Redaktionsmitglied des Blogs jugendhilfe-bewegt-berlin.de und dort zuständig für die Themen Medienbildung und Medienkompetenz. Weiterhin ist er seit 2016 Mitglied des geschäftsführenden Vorstands der LAG Medienarbeit e.V. Berlin.

„In unserer digitalisierten Welt ist eine gute Medienbildung die Grundvoraussetzung für eine gesellschaftliche Teilhabe.“

Reimer Siemsen, ist Koordinator für schulische Prävention bei der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie.

„Die Omnipräsenz der digitalen Medien stellt Schulen vor neue Herausforderungen. Daher nehmen Programme zur Medienkompetenzförderung einen immer höheren Stellenwert in der Schule ein.“

Michael Abend ist Informatik-Lehrer am Käthe-Kollwitz-Gymnasium und Schulberater für Informatik und Medienbildung in Berlin. Er motiviert Schulen zur digitalen Bildung und Medienkompetenzförderung im Unterricht, gibt Workshops für Pädagog*innen insbesondere zur Arbeit mit dem Calliope mini und beteiligt sich als Autor an Veröffentlichungen zu diesem Thema.
Dr. Michael Kaden, ist Ansprechpartner im zuständigen Referat für Schule in der digitalen Welt im Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg. Er fungiert als Multiplikator zu Themen wie Medienbildung und Medienentwicklungsplanung und insbesondere zur Strategie der Kultusministerkonferenz„Bildung in der digitalen Welt“.
Susanne Kanngießer ist Lehrerin der Franz-Marc Grundschule in Berlin und Leiterin der dortigen Computer-AG.
Julian Kulsazca, ist Leiter des Medienkompetenzzentrums Pankow und koordiniert vielfältige Angebote für Schulen und Jugendfreizeiteinrichtungen zur Förderung der digitalen Kompetenz bei Kindern und Jugendlichen.

Fürsprecher und Unterstützer:

Martin Schallbruch ist Informatiker und Direktor am Digital Society Institute der ESMT Berlin. Seine Forschungsschwerpunkte sind Fragen der Cybersicherheit, der rechtlichen Ausgestaltung des Cyberraums und der digitalen Souveränität. Er war über viele Jahre innerhalb der Bundesregierung für Fragen der IT- und Cybersicherheit federführend zuständig.

„Die Schule bereitet auf das Leben vor, auch das digitale Leben. Dazu gehört das Wissen um Schutz und Sicherheit im Cyberraum, die Einübung souveränen Handelns in der Digitalen Welt. DigiBitS unterstützt die Schulen dabei.“

Foto: ESMT

Die Arbeitsgemeinschaft MedienkompetenzSaarland ist ein Zusammenschluss von Institutionen, die mit Medienkompetenz befasst sind. Zur AG Medienkompetenz gehören Vertreter*innen des Landesinstituts für Präventives Handeln, des Landespolizeipräsidiums, des Ministeriums für Bildung und Kultur des Saarlandes, des Landesinstituts für Pädagogik und Medien, des Unabhängigen Datenschutzzentrums Saarland sowie Vertreter*innen des Jugendserver-Saar. Das operative Geschäft wird von der Landesmedienanstalt Saarland wahrgenommen.

„Vor dem Hintergrund der wachsenden Bedeutung, die digitale Medien im Leben von Kindern und Jugendlichen mittlerweile einnehmen, wird die Vermittlung eines kritischen, verantwortungsbewussten Umgangs immer wichtiger.“

Birgit Dittmer-Glaubig  ist Leiterin der Abteilung Berufswissenschaft im Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) und Konrektorin an einer Münchner Mittelschule.

„Die Digitalisierung hat Einzug in alle Bereiche unseres Lebens gehalten und sie wird unsere Welt weiterhin nachhaltig verändern. Die Schule als Spiegelbild unserer Gesellschaft hat somit  die Aufgabe, den  Schülerinnen und Schülern breit angelegte Kompetenzen zu vermitteln, die sie fit machen für diese Zukunft.“