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App/Software, Linktipp, Medienbildung vor Ort

Bildungsplattformen der Bundesländer im Überblick

Auf einen Blick:

Klassenstufe: 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9+

Fachbereich: Medienbildung, Alle

Fächer: Alle

Themen: Lernportale, Lernmanagementsysteme, Fernunterricht, selbstgesteuertes Lernen

Medien und Materialien: PC, Tablet, ggf. Smartphone, Internetzugang

Zeitbedarf: variabel

Kosten: kostenfrei

Medienkompetenzen:InformierenKommunizierenPräsentierenProduzierenAnwenden

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Lernraum Berlin, HPI Schulcloud, Lernsax, itslearning u.a. – Ein Einblick in Lehr- und Lernplattformen der Bundesländer für die Schulen und den Fernunterricht

Worum gehts?
Im Rahmen ihrer jeweiligen Digitalisierungsstrategie haben die Kultusministerien  für alle Schulen in den jeweiligen Bundesländern kostenfrei zugängliche Bildungsplattformen eingerichtet. Dabei handelt es sich teilweise um reine Sammlungen von Unterrichtsmaterial, um Cloud-Dienste, um Software zur Schulverwaltung, häufig aber auch um umfangreiche Lernmanagmentsysteme (LMS).

Einbindung von LMS in die pädagogische Praxis
Diese webbasierten Systeme ermöglichen

  • die kostenfreie und datenschutzkonforme Registrierung für Lehrkräfte und Schüler*innen;
  • die Erstellung von Profilen für Lehrkräfte, Schüler*innen;
  • das Anlegen von Klassen oder Lerngruppen;
  • den Up- und Download von Unterrichtsmaterial in multimedialen Formaten wie z.B. Video, Audio oder Text und dessen Kommentrierung, Korrektur bzw. Bewertung;
  • das Einpflegen von Kursen für Klassen, Arbeitsgruppen oder für einzelne Schüler*innen, je nach Umfang und Didaktk unterteilt in Modulen, Lern- oder Unterrichtseinheiten;
  • das Einfügen von interaktiven Aufgaben (z.B. Spiele, Lückentexte, Markier-, Zuordnungs- oder Multiple Choice-Aufgaben) und die sofortige, automatisierte Auswertung dieser;
  • ein adaptives, individualisiertes Lernen durch das Einstellen von Inhalten, Aufgaben für einzelne Schüler*innen oder das Formulieren automatisierter individueller Feedbacks zu Aufgaben;
  • ein kollaboratives Arbeiten an Texten (zB. in einem Etherpad) oder an einer Zeichung (z.B. an einer Whitewall) oder an einem Dokument in einer Cloud;
  • die Dokumentation der Lernfortschritte von Schüler*innen, Arbeitsgruppen oder Klassen durch Fortschrittsanzeigen, über einen längeren Zeitraum ist auch eine Kompetenzentwicklung erkennbar;
  • das Einstellen von Terminen oder Erinnerungen in einem Kalender und
  • die Kommunikation zwischen Lernenden und Lehrenden über Foren, Chats oder über ein internes E-Mail-System, teilweise auch über ein internes Videokonferenzsystem.

Daraus ergeben sich einige Vorteile, wie z.B. ein orts- und zeitunabhängiges Lernen für Schüler*innen, wenngleich es empfehlenswert ist, Kindern und Jugendlichen Zeitstrukturen vorzugeben (z.B. Abgabetermine festzulegen).

Einige Bildungsplattformen können gleichzeitig, teilweis ausschließlich zur  Schulverwaltung genutzt werden, z.B. zur Erhebung der Stammdaten der Schüler*innen, zur Dokumentation von Fehlzeiten, zur Kommunikation mit Erziehungsberechtigten, zur Erfassung von Noten oder zur automatischen Generierung von Zeugnissen. Der Datzenschutz wird gewährleistet, da die personenbezogenen Daten entweder auf Servern in Deutschland oder im benachbarten europäischen Ausland (z.B. in Österreich) abgelegt worden sind und somit den Richtlinien der Datenschutzgrundverordnung entsprechen müssen.

In den einzelnen Bundesländern sind verschiedene, kostenfreie Lern- und Bildungsplattformen im Einsatz. Hier ein Überblick mit Verweisen zu Unterstützungs- und Fortbildungssangeboten.

Moodle
Der Landesmedienzentrum Baden-Württemberg stellt Schulen das Lernmanagementsystem Moodle kostenfrei zur Verfügung. Dieses weitläufig bekannte LMS enthält die Funktionen, die oben beschrieben wurden.

Technische und dikdatische Unterstützung zur Arbeit mit Moodle erhalten Lehrkräfte durch Schulungsmaterialien und Anleitungen, welche auch auf den Seiten des Lehrerfortbildungsservers heruntergeladen werden können.

SESAM
Lehrkräfte können außerdem die SESAM-Mediathek nutzen, in der verschiedene multimediale, frei llizenierte Unterrichtsmaterialien (Open Educational Resources) hochgeladen wurden. Alle Materialien können Lehrkräfte auch in das Moodle-System integrieren.

DiLer
In der Allemannenschule Wutöschingen ist das Lernmanagementsystem DiLer im Einsatz. Dieses lässt neben den oben genannten Funktionen auch zu, Kompetenzraster für Schüler*innen anzulegen (z.B. Mindesstandards, Regelstandards und Expertenstandards oder bei Sprachen die  Kompetenzstufen A1 bis C2). Somit ermöglicht DiLer ein individuelles Lernen. Außerdem lassen sich auch automatische Lernentwicklungsberichte per PDF generieren. Integriert ist auch ein Videokonferenz-System sowie ein persönliches Schultagebuch.

ella@bw
Darüber hinaus arbeitet das Kultusministerium am Aufbau der Bildungsplattform ella@bw. Diese soll im Herbst 2020 zugänglich sein.

mebis
In Bayern haben Schulen, Lehrkräfte und Schüler*innen, Zugang zur Onlineplattform mebis. In der Lernplattforn von mebis können Lehrkräfte Kurse und Aufgaben für Schüler*innen einstellen, die on- oder offline erledigt werden können. Eingefügt werden können Dateien aller möglichen Formate. Schüler*innen können auch Feedback über Formulare geben (z.B. Nachfragen stellen). Ein Austausch zwischen Lehrkräften und Schüler*innen ist über ein internes Forum möglich.

Lehrkräfte, insb schulische mebis-Koordinatoren, haben die Möglichkeit. bei der Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung (ALP) Fortbildungen in der Reihe „einfach mebis“ zu nutzen. Neben Präzenz-Lehrgängen wird  ein ständig verfügbarer Online-Selbstlernkurs angeboten sowie wöchentlich stattfindende e-Sessions, in denen individuelle Fragen beantwortet werden.

Für Schüler*innen, die mebis bisher noch nicht genutzt haben, stehen Videotutorials  zur Verfügung.

Der Bayerische Rundfunk (BR) hat darüber hinaus unter dem Stichwort „Schule daheim“ zahlreiche Lernvideos hochgeladen. In mebis finden Schüler*innen Begleitmaterial zum Angebot des BR.

Lernraum Berlin
Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie hat Ende 2019 den „Lernraum Berlin“ ins Leben gerufen. Dabei handelt es sich um eine Angebot des eEdcation Masterplans des Landes.

Der Lernraum basiert auf dem Lernmanagementsystem Moodle und enthält die Funktionen, die oben beschrieben wurden.

Lehrkräfte und Schüler*innen gleichermaßen erhalten Unterstützung über

Außerdem werden schulinterne Fortbildungen angeboten.

Lehkräfte  können zur Erstellung von Kursen Vorlagen nutzen.

Der Lernraum enthält auch Informationen über die Erarbeitung eines schulinternen Medienkonzepts zur Beantragung von Mitteln aus dem Digitalpakt. Außerdem werden Tools und Apps empfohlen.

HPI Schulcloud
In Brandenburg nutzen seit Mitte 2019 ingesamt 54 Schulen die Schul-Cloud des  Hasso-Plattner-Instituts für Digital Engineering. Entwickelt wurde die Lernplattform unter der Leitung von Prof. Dr. Christoph Meinel zusammen mit MINT-EC, dem nationalen Excellence-Schulnetzwerk von 325 Schulen bundesweit. Gefördert wird die HPI Schul-Cloud vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Neben den oben genannten Funktionen besitzt die HPI-Schul-Cloud auch die Möglichkeit der Recherche nach Unterrichtsmaterial bei verschiedenen Anbietern. Diese können in die Kurse integriert werden. Außerdem enthält die HPI-Schul-Cloud eigene kollaborative Werkzeuge für Schüler*innen. Ein Austausch ist über ein internes Mailing, Instant-Messaging oder über ein Videokonferenzsystem möglich.

Zur Implementierung der Schulcloud in der Schule steht ein ein Willkommenspaket bereit. Antworten auf Fragen erhalten Lehrkräfte in einer FAQ und auf einem Twitter-Kanal. Eine Online-Fortbildung steht seit Mitte 2019 kostenfrei zur Verfügung. Außerdem bietet das MINT-EC täglich Webinare und entsprechede Aufzeichnungen an.

Die HPI Schul-Cloud ist open source. Eine Mitwirkung an der Entwicklung ist möglich.

weBBcloud
Das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport hat außerdem die Online-Plattform weBBcloud aufgesetzt. Nach der Eingabe des jeweiligen Schul-Passworts können Lehrkräfte und Schüler*innen fachbezogene Dokumente (v.a. Aufgaben) hoch- und herunterladen.

weBBschule & Untis 2020
Die Schulverwaltungssoftware weBBschule,  wird in Brandenburg bereits seit 2017 eingesetzt, um z.B. Noten einzustragen oder Zeugnisse zu generieren. Zur Unterstützung wurden Antworten auf häufige Fragen veröffentlicht und es stehen weBBschul-Koordinatoren als Ansprechpartner zur Verfügung.

Alternativ können Schulen Untis 2020 verwenden. Auch für dieses Programm stehen Schulungen und Multiplikatoren als Ansprechpartner zu Verfügung.

itsLearning
In Bremen sollen Lehrkräfte und Schüler*innen vorrangig auf die umfangreiche Lernplattform itsLearning zugreifen. Der Login erfolgt über die Webseite hb.itslearning.com.

Das LMS itsLearning bietet neben den oben genannten Funktionen eine Reihe weiterer  Möglichkeiten an, Unterricht kreativ zu gestalten. So sind LMS-interne Videokonferenzen möglich. Ein datenschutzkonformer und sicherer Messenger ist integriert, der auch per Smartphone-App bedient werden kann. Ein internes Mailing und eine Kalenderfunktion  ermöglichen Rundschreiben , Erinnerungs- und Push-Nachrichten. Kollaborative Räume lassen die Zusammenarbeit von Arbeitsgruppen zu. In itsLearning können Office-Anwendungen, wie Outlook, PowerPoint oder Excel integriert und Dokumente gemeinsam bearbeitet werden. Kompetenzraster und Fortschrittsberichten ermöglichen eine individuelle Beobachtung und Förderung von Einzelschüler*innen.

Die Oberschule Habenhausen präseniert ihre Einführung von itsLearning in diesem Video.

sofatutor
Die Hansestadt Bremen kooperiert seit 2017 mit dem Berliner Anbieter sofatutor, der bundesweit Online-Lernvideos und interaktive Aufgaben produziert und kostenpflichtig zur Verfügung stellt. Bremer Schulen, die bei itsLearning angemeldet sind, erhalten einen zweijährigen kostenfreien Zugang.

SchulCommSy
37 Hamburger Schulen nutzen zurzeit die Lernplattform SchulcommSy. Hierbei handelt es sich um eine angepasste Version der Projektmanagementplattform CommSy des Unternehmens effective WEBWORK GmbH.

Hamburger Schulen können Angebote in Räumen einrichten. In der Regel werden Kurse mit multimedialen Inhalten für Klassen oder Arbeitsgruppen angelegt und interaktive Aufgaben erstellt. Ein Kalender und ein Diskussionsforum steht außerdem zur Verfügung. Aus Datenschutzgründen gibt es  aber „keine detaillierte Zugriffsstatistik pro Teilnehmer in einem CommSy-Raum„. Somit ist keine individuelle Auswertung eines Lernfortschritts möglich. Auch Videokonferenzen und Instant Messanging werden nicht angeboten.

Zur Unterstützung gibt es zahlreiche Handreichungen, eine FAQ und Anwendungsbeispiele. Außerdem stehen ein Telefon-Support und Fortbildungen zur Verfügung.

eduPort
Eine weitere Plattform die Hambuger Schulen zu Verwaltungszwecken nutzen können, ist eduPort. Hier können Dokumente in einer Cloud abgelegt und Schultermine geplant  werden. Mailing ist möglich. EduPort-Betreuer bieten Fortbildungen an.

DiViS
2017 wurde in 300 Hamburger Schulen die Verwaltungssoftware DiViS (Digitale Verwaltung in Schule) eingeführt.

digitall.earning.lab
In Hamburg können Schulen sich auf der Plattform digital learning lab der TU Hamburg über eine Vielzahl der Möglichkeiten informieren, digitale Medien in den Fachunterricht zu integrieren. Auf der Webseite werden, sortiert nach Medienkompetenzen, verschiedene App-Anbieter und Webseiten empfohlen.

Bettermarks und kapiert.de
Seit September 2018 können Hamburger Schulen aufgrund von Generallizenverträgen die webbasierten Lern-Webseiten Bettermarks (bettermarks GmbH) und kapiert.de (Westermann Verlag) nutzen, die ursprünglich für die Nachhilfe konzipiert wurden.

wtkedu
88 Schulen des Wetteraukreises haben seit 2013 die Möglichkeit, das Lernmanagementsystem wktedu zu nutzen. Anbieter ist der Kreisausschuss des Wetteraukreises in Kooperation mit der DigiOnline GmbH, die das Lernmanagmentsystem WebWeaver® School vertreibt, auf dem wktedu basiert. Das LMS ist hinsichtlich seiner Funktionen sehr umfangreich. Videokonferenz, Screensharing, Whiteboard, Chat via Messenger sowie Materialrecherche sind u.a. möglich. Hilfe und Support gibt es hier.

Hessischer Bildungsserver
Als zentrale Anlaufsstelle für die digitale Bildung hat sich der Hessische Bildungsserver etabliert. Von hier aus erhalten Lehrkräfte kostenfreie Zugänge zu digitalen Lernangeboten, u.a. zum Lernmanagementsystem Schul-Moodle und zum ePortfoliosystem Schul-Mahara.

In Moodle können Lehrkräfte für ihre Klassen multimediale Kurse anliegen, in Chats und Foren kommunizieren, Online-Tests zur Wissensüberprüfung anlegen und Feedback geben. Fortschrittsanzeigen gewähren einen Überblick über individuelle Lernprozesse.

In Mahara haben die Schüler*innen die Berechtigung, ihre Lernergebnisse hochzuladen und zu präsentieren und Feedback von Lehrkräften und Mitschüler*innen zu erhalten. So entsteht langfristig ein individuelles Portfolio, eine Dokumentation des Lernfortschritts.  Die „Ansichten“ des Portfolios können von Schüler*innen individuell gestalten werden.

Fortbildungen zu Moodle und Mahara finden Lehrkräfte bei der Hessischen Lehrkräfteakademie, u.a. im Hessischen Schulportal aber auch auf dem Bildungsserver Hessen.  Die Hessische Lehrkräfteakademie hat auch Vorlagen für Moodle bereitgestellt.

Mauswiesel
Ohne Registrierung und Login können Grundschüler*innen die hessische Selbstlernplattform Mauswiesel nutzen. Weitere Informationen für Lehrkräfte, z.B. zur Qualität und zur Didaktik der Lernangebote, wurden dazu auf dem Hessischen Bildungsserver veröffentlicht.

Fuxmedia: FuxSchool und FuxNoten
Schulen im Nordosten der Bundesrepublik erhalten zurzeit kostenlose Zugänge zur Schulverwaltungssoftware FuxSchool und zur Noten-Verwaltungssoftware FuxNoten. Beide Produkte gehören der FuxMedia GmbH.

Digitale LernPlattform
Angesichts von Schulschließungen hat die FuxMedia GmbH im März 2020 kurzfristig das Programm FuxNoten um eine Digitale Lernplattform erweitert. Die Funktionen beschränken sich auf die Erstellung von Online-Kursen, von Stunden – und Wochenplänen mittels digitalem Kalender und die Vergabe von Hausaufgaben über ein digitales Klassenbuch. Diskussion können über eine Pinnwand geführt werden.

Bildungsserver Mecklenburg-Vorpommern
Weitere Informationen zur Medienbildung finden Schulen auf dem Bildungsserver Mecklenburg-Vorpommern. Darunter: Ein Materialpool für das Online-Lernen sowie einen  Zugang zu 16.000 Unterrichtsmaterialien im Unterrichtshilfenportal MV.

Niedersächsische Bildungscloud (NBC)
45 Pilotschulen steht seit 2018  die Niedersächsische Bildungscloud (NBC) kostenlos zur Verfügung. Ab Mai 2020 wird die bisherige Erprobung auf alle Schulen in Niedersachsen ausgeweitet. Schulen müssen sich diesbezüglich auf eine Interessenliste eintragen.

Mit der NBC ist das Kultusministerium eine Kooperation mit dem Hasso-Plattner-Institut für Digital Engineering eingegangen. Entwickelt wurde die Lernplattform ursprünglich unter der Leitung von Prof. Dr. Christoph Meinel zusammen mit MINT-EC, dem nationalen Excellence-Schulnetzwerk von 325 Schulen bundesweit. Gefördert wird die Schul-Cloud des HPI vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Die Landesinitiative n-21: Schulen in Niedersachsen online e. V. wurde vom Kultusministerium beauftragt, die Bildungscloud in Abstimmung mit dem Niedersächsischen Landesinstitut für Qualitätsentwicklung (NLQ) weiterzuentwickeln.

Die Funktionen der NBC sind umfangreich. Es können Kurse angelegt, Inhalte (Texte, Zeichnungen und Kalender) kollaborativ in Arbeitsgruppen bearbeitet werden. Ein Austausch ist über ein internes Mailing, Instant-Messaging oder über ein Videokonferenzsystem möglich.

Ingesamt 80 medienpädagogische Berater*innen sind im Einsatz. Häufige Antworten auf Fragen werden in einer FAQ beantwortet. Außerdem gibt es ein NBC-Support-Team.

Aktuelle Informationen werden regelmäßig in einem Blog veröffentlicht.

NiBiS – Niedersächsischer Bildungsserver: nline, WordPress und DaNis
Schulen können auch auf die Angebote des Niedersächsischen Bildungsservers zugreifen. So z.B. auf nline, eine internetgestützte Kooperations- und Lernplattform. Diese erlaubt den Up- und Download von Unterrichtsmaterialien, die gemeinsame Nutzung dieser und einen Informationsaustausch.
Darüber hinaus erhalten Schulen in Niedersachen die Möglichkeit, eine kostenfreie WordPress-Webseite einzurichten.
Schließlich kommt in Niedersachen die Schulverwaltungsssoftware DaNis, z.B. zur Erhebung von Stammdaten und zur Generierung von Zeugnis, zum Einsatz.

NRW bietet keine kostenfreien Zugänge zu einem Lernmanagementsystem an. In einigen Schulen wird offenbar Moodle eingesetzt. Vielmehr setzt das Bundesland aber auf die Bereitsstellung von Unterrichtsmaterialien für Lehrkräfte.

Medienkomptenzrahmen NRW
Der Medienkompetenzrahmen NRW ist die  Grundlage zur Förderung von Medienkompetenzen von Schüler*innen in NRW. Auf der dazugehörigen Webseite finden Lehrkräfte u.a. Unterrichtsideen verschiedener Anbieter.

learn:line
In der learn:line können Lehrkräfte über 25.000 Unterrichtsmaterialien verschiedener Anbieter für alle Schulstufen recherchieren.

Edmond
Bei Edmond NRW handelt es sich um den Onlinedienst für Bildungsmedien der Medienzentren in NRW. Angeboten werden v.a. Medienlisten, die von Lehrkräften kostenfrei für Schüler*innen freigegeben werden können. Einen Zugang zu den Listen  erhalten Schüler*innen über eine EDU-ID und über die App Edu-CAP. Unterstützung erhalten Lehrkräfte über eine FAQ. Außerdem wurden einige Praxisbeispiele veröffentlicht.

BIPACOURS
Die App BIPARCOURS wurde als digitales Tool für Lerngruppen innerhalb und außerhalb der Schule konzipiert. Konkrete Unterrichtsbeispiele finden sich im Blog auf der BIPARCOURS-Webseite.

LOGINEO
Die neue Arbeits- und Austauschplattform LOGINEO soll schulische Abläufe vereinfachen. Lehrkräfte können „rechtssicher über dienstliche E-Mail-Adressen kommunizieren, Termine in gemeinsamen Kalendern organisieren und Materialien in einem geschützten Cloudbereich austauschen“ heißt es auf der Webseite des Schulministeriums.

Medienberatung
Antworten auf Fragen zur digitalen Bildung finden Schulen bei Medienberatern vor Ort.

moodle@rlp
In über 400 Schulen ist das Lermanagementsystem moodle@rlp im Einsatz. Der Funktionsumfang entspricht den oben Genannten.

Ein Zugang kann hier angelegt werden. Zur Unterstützung werden unterschiedliche Fortbildungen  sowie Handbücher und Tutorials angeboten. Außerdem helfen verschiedene Ansprechpartner weiter. Hilfe gibt es auch in einer landesweiten Moodle-Community. Schließlich stehen Vorlagen zur Verfügung.

Schulbox RLP, MNS+ und OMEGA
Bei der im April 2020 veröffentlichten Schulbox RLP handelt es sich um eine Plattform zum Austausch von Dateien zwischen Schüler*innen und Lehrkräften.

Ähnliches bietet die vom Land bereitgestellte schulische Netzwerklösung MNS+ an. In einer Cloud kann u.a. das Online-Nachschlagewerk Brockhaus genutzt werden.

Auf der Medienplattform OMEGA können Lehrkräften über 21.000 Unterrichtsmaterialien herunterladen.

Etherpad
Das Land RLP stellt das kollaborative Tool Etherpad zur Verfügung. Mit diesem können Schüler*innen gleichzeitig an einem Text arbeiten.

Schulcampus.RLP
Das Bundesland arbeitert zuzeit an der Lernplattform Schulcampus.RLP.  50 Schulen starten in einer Pilotphase. Im Frühjahr 2021 soll sie allen Schulen in RLP zur Verfügung stehen.

Beratung
Zur Beratung stehen die kommunalen Medienzentren per Mail oder Telefon zur Verfügung.

Online Schule Saarland
Im Saarland wurde das Portal schule-digital.saarland ins Leben gerufen. Nach einer Registrierung steht eine Cloud mit Unterichtsmaterialien zur Verfügung. Außerdem: ein Mailserver für den Austausch zwischen Lehrkräften und Schüler*innen. Die Erstellung von virtutellen Klassenräumen ist möglich. Schließlich kann ein Videokonferenzsystem genutzt werden.

Das Portal greift einerseits auf den Anbieter Nextcloud, andererseits auf das Lernmanagmentsystem Moodle zurück. Daher können Schulen, die bereits Moodle über das Landesinstitut für Pädagogik und Medien genutzt haben, ihre Inhalte integrieren.

Zur Unterstützung stehen Video-Tutorials und Ansprechpartner zur Verfügung.

Online Material Saarland
Außerdem werden auf der Plattform online-material.saarland Apps, Videos und weitere Materialien für die digitale Bildung empfohlen.

Lernsax
Schulen in Sachen nutzen zurzeit kostenfrei die zentrale Lernplattfrom LernSax. Diese basiert auf dem Lernmanagementsystem WebWeaver® School der DigiOnline GmbH.

LernSax ist hinsichtlich seiner Funktionen sehr umfangreich. Ein Austausch ist über Messenger, Foren, Chats, Boards, Mailinglisten usw. möglich. Es können Lehrpläne, Lerntagebücher und interaktive Lernmodule angelegt werden. Es können Webseiten, Blogs, Schaufenster und Wikis angelegt werden. Lernsax kann auch auf dem Smartphone genutzt werden.

Alle Interessierten können einen Testzugang nutzen.

Das Land Sachsen bietet einen Online-Einführungskurs und zahlreiche Fortbildungen zu LernSax an. Außerdem stehen regionale Ansprechpartner zur Verfügung.

Moodle
Alternativ können Schulen in Sachsen auch die Lernmanagementsystem Moodle kostenfrei nutzen.

Sächsicher Bildungsserver: Wiki & MatDB
Schulen in Sachsen können beim Sächsischen Bildungsserver die Installation eines Schul-Wikis beantragen. Darüber hinaus bietet der Sächsische Bildungsserver Lehrkräften kostenfreie Zugänge zu einer Materialdatenbank (MatDB) an.

Moodle
Sowohl zur Schulverwaltung, als auch zur Organisation des Unterrichts setzen zahlreiche Schulen in Sachsen-Anhalt das Lernmanagementsystem Moodle ein. Die Funktionen hat das Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt (LISA) hier aufgelistet.

Zur Etablierung von Moodle in die Schulandschaft des Bundeslandes wurde vom LISA das EU-Projekt selessa (Schulischer E-Learning-Service Sachsen-Anhalt) ins Leben gerufen. Dieses bietet auch Fortbildungen an. So z.B. eine Moodle-Instanz für Einsteiger.

Eine Selbstlernplattform für Schüler*innen stellt die Moodle-Instanz 2l4s (2learn4students) dar. Diese kann auch bereits von Grundschüler*innen genutzt werden.

Es gibt aber auch weitere zentrale Moodle-Instanzen, so z.B. die Webakademie Sachsen-Anhalt für „besonders leistungsfähige Schülerinnen und Schüler“.

Auch das LISA unterhält eine eigene Moodle-Instanz. Diese unterstützt die Aus-/Fort- und Weiterbildungsangebote und die Vernetzung von Lehrkräften.

emuCLOUD & emuTube
EMU steht für Einsatz digitaler Medien im Unterricht.

In der emuCloud können Schüler*innen und Lehrkräfte ihre persönlichen Dateien verwalten und weitergeben. Ein Terminkalender rundet das Angebot ab. Anbieter ist die nextcloud GmbH.

Auf emuTube können Medien, vorrangig Videos, hochgeladen werden.

SchulCommSy
Schulen in Schleswig-Holstein nutzen die Lernplattform SchulcommSy. Hierbei handelt es sich um eine angepasste Version der Projektmanagementplattform CommSy des Unternehmens effective WEBWORK GmbH.

Es gibt zwei Instanzen für Schulen. Eine für die schulinterne Verwaltung (Instanz I) und eine für den Unterricht (Instanz II). In der In  Instanz II dürfen keine personenbezogenen Daten von Schüler*innen oder Eltern gespeichert werden.

Die Funktionen sind, wie in Hamburg, begrenzt. Es werden in der Instanz I Lehrerzimmer eingerichtet, in der Instanz II Räume. In Letzteren werden Kurse mit multimedialen Inhalten für Klassen oder Arbeitsgruppen angelegt und interaktive Aufgaben erstellt. Ein Kalender und ein Diskussionsforum stehen zur Verfügung. Videokonferenzen und Instant Messanging werden nicht angeboten.

Zur Unterstützung steht ein Support zur Verfügung. Es gibt darüber hinaus eine FAQ, Erklärvideos und Handreichungen. Außerdem: eine Medienberatung.

iServ
150 Schulen nutzen zurzeit den Dienst iServ als Kommunikationsplattform zwischen Schüler*innen und Lehrkräften, aber auch als Lernplattform.

IQSH-Mediathek
In der Mediathek des Institust für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein (IQSH) werden über 25.000 Medien zur Nutzung in den Schulen bereitgestellt, daunter Bildmaterial, Videos, Audios und Links zu Webseiten.

Thüringer Schulcloud
Im Rahmen der Digitalstrategie Thüringer Schule wird zurzeit die Thüringer Schulcloud an 20 Pilotschulen erprobt. Die Einführung an weiteren Schulen soll beschleunigt werden.

Die Anmeldung erfolgt über das Thüringer Schulportal. Dabei handelt es sich um ein Kooperationsprojekt des Thüringer Instituts für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien (Thillm) und des Thüringer Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport.

Die Thüringer Schulcloud ist das Ergebnis einer Kooperation mit dem Hasso-Plattner-Institut für Digital Engineering . Entwickelt wurde die Lernplattform unter der Leitung von Prof. Dr. Christoph Meinel zusammen mit MINT-EC, dem nationalen Excellence-Schulnetzwerk von 325 Schulen bundesweit. Gefördert wird die Schul-Cloud des HPI vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Mit der Thüringer Schulcloud können Lehrkräfte multimediale Kurse und Aufgaben für Klassen erstellen. Schüler*innen können kollaborativ in Gruppen an Texten oder Zeichnungen arbeiten. Die Unterrichtsmaterialien des Thüringer Schulportals können in die Schulcloud integriert werden.

Zur Einführung in die Arbeit mit der Thüringer Schulcloud verweist das Thüringer Schulportal auf einen Online-Kurs des HPI. Außerdem wurde ein Erklärvideo veröffentlicht.

Thüringer Schulportal: Mediothek / Online Lernen
Das Thüringer Schulportal bietet eine umfangreiche Mediothek an.
Weiterhin gibt es einen Reiter „Online Lernen„. Dort sind zahlreiche Materialien externer Anbieter gelistet.

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